Carina Amrehn , geboren 1989 in Würzburg.

 

Pferde waren mir schon seit ich denken kann verbunden. Bei allem, was 4 Beine hatte und aussah wie ein Pferd musste angehalten, beobachtet oder gestreichelt werden.

Mit 6 Jahren durfte ich dann endlich das Reiten lernen.  Ab diesem Moment verbrachte ich einige Jahre mit englischem Reitunterricht.

 

Bis ich 2002 mit nur 13 Jahren mein Ein und Alles kennen lernen durfte. Ich betütelte Apanachi nach bestem Wissen und Gewissen bis sie 3 jährig verkauft werden sollte. Da ich  noch nicht volljährig war, hatte ich selbst keine Chance sie zu kaufen.



Letztendlich hatte ich das Glück, dass meine Eltern an mich geglaubt und mir die Möglichkeit gegeben haben, so früh schon solch eine große Verantwortung zu übernehmen. Nun gehörte sie offiziell zu mir.

So „ritt“ ich meine Stute mit 3,5 Jahren selbst ein. Wir beide waren zu diesem Zeitpunkt noch sehr unerfahren. Nur mit dem Wissen meiner Reitstunden, Ratschlägen von Bekannten und selbst Erlerntes und Erlesenes, bestritten wir unseren Alltag.

 

Im Dezember 2010 durfte ich auf einem VFD-Stammtisch meine nun zukünftige HMS-Lehrerin Christiane Göbel kennenlernen. Ab hier war es als hätte ich eine Chipstüte geöffnet: Ich wollte immer mehr und konnte nicht aufhören. Mit ihr ging ich zusammen den Weg bis zum Level/Schritt 2 (Danke Christiane!)

Nun wurde es mein großer Wunsch, neben mir und meinem Pferd, auch vielen anderen Menschen mit ihren Pferden auf den Weg zu mehr Spaß und Leichtigkeit zu führen. Ich fragte Christiane, bei wem ich selbst die Weiterbildung zum Horsemanship-Instruktor machen könne. Sie empfahl mir Ihren eigenen Mentor und ehem. Parelli-Kollegen Birger Gieseke.

 

2012 durfte ich mich stolzer Besitzer eines weiteren hübschen Stutfohlens (Spirit of Sunrise) nennen. So war ich in der Lage, auch mit einem ¾ Jahr altem Pferd zusammen zu lernen, wie natürlich und gerade deshalb schnell und effektiv Horsemanship sein kann.

 

2013 nahm ich am ersten Kurs als Zuschauer bei Birger teil. Es wurde schnell klar, dass das nicht nur dabei bleiben würde. Es folgte ein nächster und nächster…

 

2014 durfte ich bei seinem Jungpferdecamp in Severloh 4 Wochen assistieren,  anschließend nahm ich an meiner ersten Instruktorwoche bei ihm teil. Infolge habe ich noch an mehreren Kursen von ihm assistiert. In diesem Jahr wollte ich  neben meinen eigenen Lehrkünsten auch mit den eigenen Pferden weiterkommen, so wurden es natürlich immer mehr Kurse, „da sich die Chipstüte einfach nicht leeren will“.

 

2015 werden weitere Instruktorwochen und Kurse folgen, um euch immer auf dem aktuellen Stand zu halten.